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Sylt – eine Woche voller Abenteuer, Wind und Wellen!

17 Stunden Zugfahrt, ziemlich erschöpft und müde Gesichter aber trotzdem jede Menge Vorfreude, so kamen wir nach langer Bahnfahrt an. In der Jugendherberge bezogen wir unsere Zimmer, gönnten uns eine kleine Pause und stärkten uns erstmal beim Abendessen. Bei Kennenlernspielen und mehreren Runden Werwolf wurde schnell klar – diese Woche würde alles andere als langweilig werden!

Sonntag: Mit dem Fahrrad bis zum nördlichsten Punkt Deutschlands

Am Sonntagvormittag hieß es: Fahrräder schnappen und los! Unser erstes Ziel war der Leuchtturm West. Nach einer kurzen Pause und der Besichtigung ging es weiter zum nördlichsten Punkt Deutschlands. Dort stärkten wir uns bei einem gemütlichen Picknick. Anschließend radelten wir noch zum Leuchtturm auf der Ostseite. Wer wollte, konnte noch weiter nach List fahren. Am Abend fand noch eine ausgiebige Nachtwanderung zu den Dünen statt. Wir konnten sogar vereinzelt Sterne beobachten und was am meisten Spaß machte, dass hinunterzuspringen der Dünen, das war ein echtes Highlight!

Montag: Watt, Krebse und ein Joghurt als Hauptgewinn

Am Montag lernten wir bei einer spannenden Wattführung, was sich im Watt alles versteckt. Dabei entdeckten wir zahlreiche Meeresbewohner und haben viel über das Leben zwischen Ebbe und Flut erfahren. Besonders lustig war die Krebsautobahn. Wer wollte, streckte seine Hand aus und schon lief ein Krebs über die Hand. Da das Wetter anschließend nicht mehr so richtig mitspielte, verbrachten wir den restlichen Tag in der Jugendherberge mit verschiedenen Spielen. Am Abend wartete dann eine Geocaching-Tour auf uns, welche von Christian und Tsvetelina organisiert wurde. Mit Köpfchen und Teamwork mussten verschiedene Stationen mit Fragen gefunden werden. Die richtigen Lösungen führten uns zu den nächsten Koordinaten. Und was gab es für das Gewinnerteam? Einen Preis, der wirklich jeden Einsatz wert war: ein Joghurt!

Dienstag: Volle Fahrt voraus zu den Seehunden!

Nach dem Frühstück, Aufbruch zum Hafen nach List. Von dort starteten wir zu einer Schifffahrt zu den Seehunden. Unterwegs wurde ein Netz ausgeworfen und wir konnten Seesterne, Krebse und Krabben sehen, anfassen oder nur bestaunen. Unser Kapitän erklärte uns einiges über die Tiere und das Leben im Meer. Danach wurden natürlich alle gefangenen Tiere wieder freigelassen. Dann kam unser großer Moment: An der Sandbank konnten wir zahlreiche Seehunde und Robben beobachten. Besonders süß waren die Jungtiere, von denen sich einige sogar unserem Schiff näherten. Nach der Schifffahrt ging es für fast alle mit dem Linienbus nach Westerland, Hauptstadt von Sylt. Beim ausgiebigen Stadtbummel konnten wir shoppen, herumstöbern oder die Stadt erkunden. Am Abend wurde es wieder gemütlich, verschieden Spiele standen wieder auf dem Programm.

Mittwoch: Neoprenanzug an – und ab ins Wasser!

Am Mittwoch wurde es sportlich! Nach einer kleinen Herausforderung, nämlich herauszufinden, wie herum man einen Neoprenanzug eigentlich anzieht, bekamen wir eine Einführung ins Wellenreiten und Windsurfen. Danach hieß es, ab ins Wasser! Wir verbrachten actionreiche und Stunden auf den Wellen. Ob beim Windsurfen oder Wellenreiten hier war für jeden etwas dabei. Und spätestens nach dem ersten unfreiwilligen Bad im Meer war auch der letzte wirklich wach. Am Abend ging es kreativ weiter. Eine Fachkraft aus der Jugendherberge zeigte uns, wie man Bernstein schleift. Jeder durfte seinen eigenen Bernstein in mehreren Arbeitsschritten bearbeiten. Nach dem Schleifen und Polieren entstand daraus schließlich ein persönlicher Anhänger. Ein tolles Andenken an unsere Sylt-Woche.

Donnerstag: Strand, Spiele und Cola-Pong

Unser letzter Tag auf Sylt und den wollten wir natürlich noch einmal richtig genießen. Fast den ganzen Tag verbrachten wir am Strand. Wir spielten Wikinger-Schach und gingen im Meer baden. Anschließend ging es noch einmal nach List, um uns für die Rückfahrt mit Getränken und Snacks einzudecken. Am Abend wurde auf der Terrasse gegrillt. Danach standen Cola-Pong und Volleyball auf dem Programm. Ein passender Abschluss für eine Woche voller Abenteuer, Sport und gemeinsamer Erlebnisse!

Freitag: Abschied von der Insel

Freitag früh hieß es dann, Koffer packen und Abschied nehmen. Alle wären gern noch länger auf Sylt geblieben. Nach einer erlebnisreichen Woche voller Fahrradtouren, Wattwanderungen, Seehunden, Wassersport, Spielen, Dünenabenteuern und jeder Menge gemeinsamer Zeit fuhren wir zurück nach Hause. Mit einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns am Freitagabend von unserer Gruppe. Am Bahnhof warteten bereits unsere Eltern auf uns.

Eine lange Reise lag hinter uns – aber vor allem eine Woche, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Sylt, wir kommen gerne wieder!