Ära endet - Wir sagen Danke!

Markus Grauer nicht mehr Vorsitzender des KJRs

Markus Grauer tritt nach 20 Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl an. Seine Nachfolgerin ist Kathi Specht.

Eine Ära endet beim Kreisjugendring Unterallgäu. Markus Grauer, seit genau 20 Jahren Vorsitzender, stand bei der Frühjahrsversammlung in Erkheim nicht mehr zur Wahl. Seine Nachfolge tritt nach einstimmigem Beschluss der 21 anwesenden Delegierten aus den Mitgliedsverbänden des Jugendrings Kathi Specht an. Specht wurde bereits 2003 als Vertreterin des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Beisitzerin in das Gremium gewählt, dessen Leitung sie nun übernimmt. Wie berichtet, darf Grauer nicht erneut als Vorsitzender kandidieren. Grund ist eine Neuregelung des Bayerischen Jugendringes, die besagt, dass ein Vorsitzender nur insgesamt zwölf Jahre im Amt bleiben darf. Der Winterrieder dankte seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern – besonders aber dem Geschäftsführer Hans-Reinhard Jungbluth für „die kontinuierlich gute Arbeit im Gremium von Anfang an“.Die stellvertretende Vorsitzende Heidi Barth würdigte die Arbeit Grauers und wies darauf hin, dass in seiner 20-jährigen Vorstandstätigkeit das Haushaltsvolumen des Jugendringes von 740000 Mark (rund 370000 Euro) auf die für 2019 eingeplante und von der Versammlung genehmigte Höhe von erstmals über drei Millionen Euro gestiegen ist. Geschäftsführer Jungbluth erläuterte, dass dies vorrangig auf die vom Jugendring betriebene schulische Mittagsbetreuung und offene Ganztagsbetreuung mit insgesamt nahezu 1000 Teilnehmern zurückzuführen sei. Ebenfalls zu Buche schlagen aber auch Angebote wie die „verlässliche Ferienbetreuung“. Dabei wurden zunächst im Jahr 2013 in fünf Unterallgäuer Gemeinden 124 Schüler betreut. Inzwischen gibt es dieses Angebot in acht Gemeinden und die Zahl der Teilnehmer stieg 2018 auf knapp 600. Einige weitere Zahlen aus dem von Jungbluth erläuterten Jahresbericht: Der KJR arbeitet mit 115 haupt- und etwa 125 ehrenamtlichen Mitarbeitern unter anderem an 20 Schulen, betreibt sieben Jugendcafés und sechs Jugendtreffs. Er ist zudem für das Jugend-Übernachtungshaus und den Zeltplatz in Babenhausen mit aktuell 1850 Gästen jährlich verantwortlich. Ein „ganz großes Engagement aller“ bestätigte Landrat-Stellvertreter Helmut Koch dem Unterallgäuer Kreisjugendring in seinem Grußwort.

Von  Walter Müller

KDFB spendet 300 Euro an das Jugendhaus J.i.M

Der „Katholische Deutsche Frauenbund Mindelheim“ war beim diesjährigen Straßenfest in der Maximilianstrasse anlässlich der Feierlichkeiten zur Fertigstellung des letzten Bauabschnitts mit einem Glücksradrad vertreten. Den Erlös dieser Aktion spendete Frau Monika Färber (Bild Mitte), Vorsitzende des KDFB Mindelheim, dem Jugendhaus J.i.M.

 

Herr Kastenmeier (Bild links), Leiter der offenen Jugendarbeit Mindelheim, freute sich sehr über diese Spende und weiß auch schon ganz genau, was damit angeschafft wird: Ein Wegweiser, damit in Zukunft noch mehr Jugendliche den Weg ins J.i.M. in der Werner-von-Siemens-Straße, finden! Bei der Scheckübergabe mit dabei war auch der Geschäftsführer des Kreisjugendring Unterallgäu, Hans-Reinhard Jungbluth (Bild rechts).

25-jähriges Jubiläum

Hans-Reinhard Jungbluth ist von Anfang an dabei - seit Juli 1992, um genau zu sein. Als erster Geschäftsführer des Kreisjugendrings Unterallgäu startete er in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle im ehemaligen Lampengeschäft in der Straße hinter dem Landratsamt Mindelheim. Unterstützt wurde er damals von einer Verwaltungskraft, die halbtags angestellt war.

 

Mit Jugendpfleger Robbi Winzer fand bald darauf die erste Ferienfreizeit in Holland statt. Über die Jahre wuchs nicht nur der Kreisjugendring, auch die Aufgaben wurden mehr. 1996/97 übernahmen wir das erste Jugendzentrum in Mindelheim und Anfang des neuen Jahrtausends wurde die offene Jugendarbeit an immer mehr Orten mit der damaligen Nachmittagsbetreuung verknüpft. Mehr Personal und Haushaltsvolumen standen zur Verfügung. Im Jahr 2002 konnte der Kreisjugendring die neue Geschäftsstelle in der Gerberstraße beziehen.

Im selben Jahr noch hatten wir die Gelegenheit, das Weiherstüble vom Fremdenverkehrsverein in Babenhausen für uns zu gewinnen, das mit 9 Betten in zwei Räumen für Übernachtungen verfügbar war. Darauf folgten Planungen zum Neubau von Übernachtungshäusern und zahlreiche Diskussionen hinsichtlich der Finanzierung, welche zwei Jahre später in der Inbetriebnahme des Zeltplatzes Babenhausen endeten.


Der KJR ist weiter gewachsen. Einrichtungen im Bereich der Gemeinden und Schulen kamen hinzu. Weitere Entwicklungen der letzten Jahre waren: die Zusammenarbeit mit insgesamt fast 20 Gemeinden (Schulen und offene Jugendarbeit), das Projekt „Mitmachen Ehrensache“, die verlässliche Ferienbetreuung, die Spieletage in Westerheim u. v. m.

Wir gehören zu den größten Jugendringen in Bayern, wir sind Partner des Landkreises Unterallgäu und vieler Schulen und Gemeinden, wir erreichen jedes Jahr mehrere tausend Kinder und Jugendliche mit unseren Angeboten und werden in der Öffentlichkeit als wichtige Institution mit vielen Aufgaben wahrgenommen.

Für diese Entwicklung in den letzten 25 Jahren ist Hans-Reinhard Jungbluth hauptverantwortlich. Er hat sich mit viel Engagement für die Belange des KJR Unterallgäu eingesetzt. Dafür sagen wir vielen Dank und Respekt!

Verabschiedung

Der Kreisjugendring bedankt sich bei Frau Heidi Lochbrunner für 14 Jahre tatkräftige Unterstützung!

Frau Lochbrunner war von 01.09.2003 bis 31.12.2017 als Reinigungskraft beim KJR Unterallgäu angestellt. Herr Jungbluth überreichte stellvertretend für den Kreisjugendring und insbesondere die Geschäftsstelle einen Blumenstrauß zum Abschied und richtete persönliche Dankesworte an sie. Die Aufgabe von Frau Lochbrunner wird künftig Frau Przisambor übernehmen...

... Wir wünschen Frau Przisambor einen guten Start und Frau Lochbrunner alles Gute für den wohl verdienten Ruhestand!

 

Ebenso verabschieden wir uns von Barbara Frieling (links) und Susanne Eckl (rechts), die uns in Bad Wörishofen und in Mindelheim unterstützten. 

Danke für die jahrelange Zusammenarbeit und tatkräftige Mitwirkung im Personalrat!

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